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Archiv für Oktober, 2008

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Freitag, Oktober 31st, 2008

Ich versuch das jetzt noch einmal. Kann jetzt ja auch mobil zwitschern.

Wehmut

Donnerstag, Oktober 30th, 2008

Noch 7 Stunden, 20 min. 

Rosinenbomer

Tante Ju

Testlauf

Mittwoch, Oktober 29th, 2008

Bevor ich hier alles einstampfe, übe ich schon mal:

http://www.netdisaster.com

ps: Heute keine Fortsetzung der Herbstgeschichte.

Bye, bye !

Mittwoch, Oktober 29th, 2008

Das hat die (teil)kommunistische Landesregierung Berlins wirklich toll gemacht:
der Flughafen Tempelhof hat morgen seinen letzten Betriebstag.
Fast jeder Bürger Berlins (West) hat positive Erinnerungen an diesen Flughafen: Reisen, Amerikaner, Tage der offenen Tür…
Aber das interessiert natürlich unsere bürgernah handelnden Politiker nicht !
Ich möchte hier meine tatsächlichen Gedanken nicht niederschreiben (ich muss aufpassen).
Zitat eines mir bekannten Ex-Volkspolizisten:

“1990 ist die DDR größer geworden.”

Kapitel I, Teil 2

Dienstag, Oktober 28th, 2008

Nach links. Ich versuche stets, die Häuserfront zu meiner rechten Seite zu haben. So eine Eigenart von mir. Macke halt. Nach links muss ich die Straße überqueren. Kein Auto ist zu sehen, nur der Verkehr der Hauptstraße, zwei Querstraßen liegen dazwischen, ist noch gedämpft zu hören. Vor mir ist schon der Park zu sehen. Oder besser zu ahnen, denn es kommt Nebel auf. Selbstmörderwetter, denke ich bei mir, verdammtes Selbstmörderwetter. Plötzlich fühle ich einen brennenden Schmerz an meiner rechten Hand. Mist. Das kommt davon, wenn man unauffällig und gleichzeitig “cool” sein will. Ich bin auf ein völliger Depp. Trage die Kippe in der hohlen Hand, denke mir, das ist unauffälliger. Vielleicht das schlechte Gewissen ? Nun ja, auch solche Kleinigkeiten sollte man beherrschen. Ich tue das nicht. Ich habe mir die Hand verbrannt. Weg mit dem Ding. Lieber nachher noch eine. Lässigkeit vertäuschend, vor wem auch immer, denn es ist sonst niemand hier, schnippse ich die Kippe in einen Laubhaufen.
Es wird nun noch ruhiger, denn ich bin am Park angekommen.
Der Nebel wird immer dichter, vor allem auf der Wiese vor mir. Würde ich den Park nicht kennen, ich könnte die Größe der Wiese nicht einmal abschätzen, so dicht ist der Nebel inzwischen. In einigem Abstand kommen langsam die Umrisse einer Bank zum Vorschein. Der Gedanke, jetzt auf einer Parkbank zu sitzen oder gar übernachten zu müssen, lässt mich erschaudern. Zum Schlafen möchte ich dann doch lieber in meinem warmen Bett sein. Mit vollem Magen. Und kaum kommt dieser Gedanke in mir hoch, knurrt auch schon mein Magen. Jetzt noch nicht, es ist noch Zeit. Und sowieso noch ein Stück zu laufen, bis ich zu meiner Lieblings-Imbissbude komme. Plötzlich habe ich ein Ziel, wenn auch nur vorübergehend.
Ich blicke mich um, niemand zu sehen. Noch eine Zigarette, das unterdrückt ein wenig den Hunger ? Nun ja, da ist noch etwas… Noch einmal blicke ich mich um, niemand da. Ein wenig seltsam sieht es schon aus, als ich nun versuche, mir meine leicht in Schieflage geratene Unterhose wieder in die korrekte Position zu rücken. Ein wenig nach links, ober ein klein wenig nach rechts gedreht… Natürlich lasse ich dabei die Jeans oben ! Sonst würde man mich wahrscheinlich noch für einen Triebtäter halten, der hier im Park… Gut, besser so. Wie peinigend doch ein kleines Stück Stoff sein kann. Vielleicht ist auch einfach mal wieder die nächste Rasur fällig.
Kein Mensch hat mich gesehen, hoffe ich. Bestimmt nur ein paar Vögel, die auf irgend einem kahlen Baum sitzen, das Gefieder aufgeplustert, um sich vor der Kälte zu schützen.
Weiter gehe ich meinen nun ein wenig zielgerichteten Weg. Einsam, in diesem Moment noch mehr, in die Dunkelheit des Abends.

Kapitel I, Teil 1

Montag, Oktober 27th, 2008

Die Kälte kommt wieder. Sie kraucht durch kleinste Ritzen meiner Klamotten, streicht über meine Haut, bis sich die Haare auf meinem Körper dagegen sträuben, sich aufrichten und versuchen, ein etwas wärmendes Luftpolster zu bilden. Ich schaudere. Kälte, feuchte Kälte. Wie ich dieses Wetter hasse. Schlimm genug, dass man irgendwann völlig durchgefroren ist; aber mir legt sich dieses Wetter auf die Seele. Wie ein Ballast, den ich nicht zu definieren vermag. Schwer, dumpf, jedes Aufblitzen eines jauchzenden Gefühles dämpfend, so dass es nicht nach aussen dringt.
Inzwischen ist es dunkel. Nur das trübe, gelbliche Licht, das von den Gaslaternen auf den Gehweg, die Straße geworfen wird, die Konturen des Kopfsteinpflasters mit den Schatten der inzwischen fast blattlosen Bäume verschwimmen lassend. Warum gibt es so etwas eigentlich noch ? Gaslaternen. Wie vor hundert Jahren. 
Und genauso wirken manche Ecken in dieser Straße, im ganzen Viertel. Alte Häuser, die ein, vielleicht auch zwei Kriege überstanden haben. Der typische, feuchte Gerucht alter Gemäuer, den man im Vorübergehen wahrnehmen kann. Das restliche, auf dem Gehweg liegende und langsam vor sich hin modernde Laub tut sein übriges dazu.
Verdammt, denke ich bei mir, warum kann die Stadtreinigung jetzt nicht endlich diesen Dreck wegkehren ? Für Imagekampagnen ist Geld da, aber die Stadt wird immer dreckiger. Kein Wunder, dass ich meinen Weg mit gesenktem Kopf gehe; ich muss auf die Hinterlassenschaften tausender Köter achten.
Es ist schon abend, und doch dringt noch Licht aus den Geschäften. Kleine Geschäfte, die man hier nicht vermuten möchte. Da ist ein Kohlen- und Brennstoffhändler für die wenigen Menschen, die hier noch eine Ofenheizung haben. Manche von ihnen wohnen schon Jahrzehnte in diesem Viertel. Dort drüben, das Geschäft eines Parkettlegers. Und wenige dutzend Schritte vor mir, das grelle Licht eines modernen Schlüsselservices. “Schlüssel, Gravuren, Tresore” steht als Leuchtreklame neben der Tür. Seltsame Mischung, denke ich bei mir. Schnell weg von hier, nur ein paar Schritte weiter, dann hat mich das schummerige Dunkel wieder.

Ein wenig nervös wie ein Junge, der Angst hat, ertappt zu werden, greife ich in meine rechte Jackentasche. Fest umfasse ich die Schachtel, und ohne die Hand aus der Tasche zu nehmen, ziehe ich eine Zigarrette heraus, nehme sie in die hohle Hand. Verstohlen hohle ich sie hervor, nehme sie zwischen die Lippen. Das schlechte Gewissen holt mich ein. Sieben Jahre habe ich nicht geraucht. Sieben Jahren, in denen ich so manches Mal daran gedacht habe, wieder schwach zu werden.
Für ein Feuerzeug hat mein Bargeld vorhin nicht mehr gereicht, nur fünfzehn Cent für Streichhölzer waren noch übrig. Wie vor hundert Jahren - passt ja, schiesst es mir durch den Kopf. Die Flamme lodert auf, flackert, beruhigt sich wieder, als das Holz Feuer gefangen hat. Der erste Zug. Rauch.
Wohin jetzt ?

Jugend

Sonntag, Oktober 26th, 2008

“Kluge Menschen verstehen es, den Abschied von der Jugend auf mehrere Jahrzehnte zu verteilen.”

Françoise Rosay

Reset

Donnerstag, Oktober 23rd, 2008

Mein Reisepass ist da.
Ich habe ein neues Handy mit neuer Nummer (na ja, ganz so neu nun auch nicht).
Ich habe ein neues Girokonto.
Bald stehe ich nicht mehr im Telefonbuch.
Irgendwann findet mich keiner mehr. Ach Mist…dann muss ich hier wirklich total zu machen, sonst findet man mich ja doch noch. Mad
Aber ein völliger Neuanfang, weit weg, in einer anderen Stadt oder gar einem anderen Land, wäre sehr schwer für mich zu realisieren. Wie sagte mir doch heute eine liebe Kollegin: man kann zwar alles hier lassen, aber man nimmt sich immer selber mit.  
Seitdem suche ich bei mir den Reset-Knopf. Wenn ich ihn gefunden habe, kann ich nur hoffen, dass nach Betätigung desselbigen auch tatsächlich der Speicher gelöscht wird. EEK
Also:

  1. weit, weit weg fahren
  2. alles Wichtige auf einen Zettel schreiben (Konto-Nr., PINs, Name…)
  3. Zettel, Ausweis oder Pass, Kredit-/Maestro-Card usw. mit Panzer-Tape auf den Bauch kleben
  4. Reset-Taste drücken…Wink
  5. laut schreien !!! (wenn man das Panzer-Tape abzieht)
  6. glücklich sein (weil der Schmerz nachlässt)

Aber noch suche ich diese verflixte Taste bei mir… huch… ui… was ist das denn … ? Redfaced / Embarassed

Pause

Donnerstag, Oktober 16th, 2008

Ich habe mir manches anders vorgestellt.
Liebe. Freundschaft.

Daher herrscht hier vorübergehend Ruhe.

edit: Ich habe das Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben… Leider sagt mir niemand, was.

Batch-Abarbeitung

Sonntag, Oktober 12th, 2008

In meinem Hirn muss es ein paar nicht abgearbeitete Batches geben. Ab und zu, wenn mal ein wenig Kapazität frei ist (nachts), werden dann ein Batch weiter abgearbeitet. Und das kommt im Traum dabei heraus:

Ich bin in meiner alten Schule. Dort findet gerade eine Veranstaltung statt, mit Wahl einer Schönheits(?)-Prinzessin (!).
Plötzlich entsteht Unruhe, alle müssen raus und fliehen. Dabei werden u. a. große Wagen benutzt. Diese Wagen sehen archaisch aus, bestehen aus  rohen,  nur wenig behauenen Baumstämmen, auch die Räder.
Ein Bekannter von mir vermisst die oben erwähnte “Prinzessin”, und ich erkläre mich bereit, diese im Gebäude noch einmal zu suchen. Irgendwann finde ich sie, in diesem Moment ist mein Traum auch schon zu Ende.

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  • Pipifax.
    2010/09/04 22:33
  • 2 Hamburger, 2 Chickenburger, 4,5 Chickennuggets. 2 Pfirsiche, 1 Nektarine. Satt.
    2010/09/01 22:40
  • O Gott. Ihr seid doch süchtig. Was macht ihr, wenn Apple sagt: "Springt aus dem Fenster!" ?
    2010/09/01 19:50
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